My Dogs

Wie ich auf Hunde komme

Trotz ohne Haustiere aufgewachsen habe ich irgendwie ein Herz für Hunde. Ich wurde erzogen, Tiere nicht zu streicheln, weil man nie wusste, welche Krankheiten sie haben. Meine Mutter hatte als Kind einen weissen Bastard, der aber an Tollwut starb. Auch wenn ich als Kind beinahe von einem Hund gebissen wurde, hielt es mir nie davon eines Tages selbst einen Hund zu halten. Vielleicht liegt es daran, wie ich als kleines Kind im Alter von ca. 5 Jahren dutzende tote Hunde vor unserer Haustüre liegend sah.

Vietnam: es war wieder mal ein Tag wo Land und Strasse von Hochwasser überfluten wurden. Nach der Überschwemmung erlaubte mir meine Grossmutter (damals bei ihr aufgewachsen) nicht nach draussen zu gehen. Aber wie Kinder nun mal sind, war ich neugierig und musste unbedingt nach draussen. Ich erinnerte mich an diesem Tag wie dutzende toten riesen Hunde (damals als kleines Mädchen wirkten selbst normale Grösse riesig) nebeneinander vor unserer Haustüre lagen. Statt daran zu erschrecken, taten mir die Hunde so leid, und ich fragte meine Grossmutter, wieso sie so lagen, was sie hatten. Sie erklärte mir: “Die Hunde sind vom Hochwasser ertrunken, und da kein Mensch um sie kümmern, habe ich beschlossen sie einzusammeln um sie dann zu beerdigen. Du sollst wieder ins Haus gehen.” Dieses Bild habe ich immer noch vor mir.

Heute weiss ich, meine Hunde sind meine Therapeuten, meine Seelentröster. Ich kann mir gut vorstellen ohne Mitmenschen zu leben aber schwer ohne die Hunde. Der Mensch in unserer Gesellschaft ist grausam, ego, krank…, aber Tiere sowie Babies sind von Natur rein von Unschuld. Wenn Tiere und Kinder eines Tages grausam sind, dann liegt es bestimmt an der Umgang, Erziehung und Ausbeutung der Menschen, der heutigen Gesellschaft.